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SCHÜLERDEMO FÜR
TOLERANZ UND ZIVILCOURAGE

Wann: am Mittwoch, den 12.06.2008 um 14 Uhr
Wo: Mainz – Treffpunkt Hauptbahnhof
Veranstalter: Regionaler Arbeitskreis 5, LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz

Zitat aus der Ankündigung:

Habt ihr in eurem Schulalltag schon einmal erlebt, dass einE MitschülerIn aufgrund von Herkunft, Aussehen, Religion, Einstellung oder Sexualität diskriminiert, gemobbt oder bloßgestellt wurde? Wollt ihr daran etwas ändern?

Ein interessanter Radiobeitrag des SWR1 zum Thema „Mobbing in der Schule“.

Unter anderem kommen in dem Beitrag auch Betroffene zu Wort.
Es geht um die Frage, wer und wie gemobbt wird und ob es Gruppen gibt, die besonders gefährdet sind.

Des weiteren wird über die möglichen Ursachen und unterschiedliche Formen von Mobbing gesprochen und darüber, wie Eltern erkennen können, ob ihr Kind gemobbt wird.

Einen Satz möchte ich aus dem Beitrag zitieren:

GEWALT IST NICHT IMMER MOBBING, ABER MOBBING IST IMMER GEWALT.

Beim Googeln zum Thema „Mobbing in der Schule“ bin ich heute auf ein Weblog aufmerksam geworden, das einen Leitfaden zur Erkennung möglicher Mobbingopfer enthält. Der Name des Blogs: Mobbing – nein danke.

Ein, wie ich finde, gut durchdachter Leitfaden, besonders für Eltern, die den Verdacht haben, dass ihr Kind in der Schule gemobbt wird.

Eine weitere Möglichkeit bietet der Smob-Fragebogen nach Heinz Leymann.

Am wichtigsten ist, erst einmal das Gespräch mit dem Kind zu suchen, wenn Eltern erste Anzeichen sehen, dass ihr Kind von Mitschülern oder gar von Lehrern gemobbt wird. Denn viele Kinder schweigen aus Scham oder aus Angst, nicht verstanden zu werden oder fühlen sich schuldig an der für sie zum Teil unerträglichen Sitaution in der Schule.

Hier entsteht ein Weblog zum Thema

GEGEN MOBBING IN DER SCHULE

 

mit Berichten über Mobbing und Gewalt an deutschen Schulen und Tipps und Links für Eltern, SchülerInnen, Betroffene.

Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund:

- Wie und woran merken Eltern, dass ihr Kind in der Schule gemobbt wird? 
- Was können Eltern tun, wenn ihr Kind in der Schule gemobbt wird?
- Ist es sinnvoll, mit den Eltern der Täter zu sprechen bzw. bei einem Mobbingfall einen Elternabend einzuberufen?
- Warum schweigen so viele Mobbingopfer oder Mitschüler der Opfer?
- An wen können sich Eltern wenden, wenn Sie Hilfe brauchen?
- Was können Eltern machen, wenn die Schule das Thema Mobbing tabuisiert?
- Welche Möglichkeiten der Krisenintervention gibt es?
- Wann ist ein Schulwechsel sinnvoll?
- Welche Möglichkeiten der Gewaltprävention an Schulen gibt es?

Eines ist bei allen Fragen zum Thema Mobbing an Schulen wichtig:

Mobbing darf nicht bagatellisiert oder tabuisiert werden. Denn nur, wenn sich alle Beteiligten der Problematik stellen, kann dem betroffenen Kind geholfen werden.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

(Artikel 1 Abs.1 Grundgesetz)

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Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

(§1631 Abs. 2 BGB)

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(Arthur Schopenhauer - Parerga und Paralipomena II)


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