
Mobbing – Verletzende Worte vom Lehrer
Unter dem Titel gibt es zu der Januar-Ausgabe des Focus jetzt einen Online-Artikel zum Thema Mobbing durch Lehrer.
Was früher die Hänselei auf dem Schulhof war, das ist heute Mobbing im Internet. Der Kölner Schauspieler Dirk Heinrichs arbeitet seit Jahren mit Jugendlichen, um sie für diese Form der Gewalt zu sensibilisieren…
Ein Beitrag der WDR Lokalzeit Köln zum Thema Mobbing im Internet, einer Form von Gewalt, die in den letzten Jahren unter SchülerInnen immer mehr zugenommen hat und deren Folgen für die Opfer sehr ernst zu nehmen sind.
Wenn Kinder in der Schule gemobbt werden – egal, ob von ihren MitschülerInnen oder gar von den LehrerInnen – so hat das oft, neben immer schlechter werdenden schulischen Leistungen, lebenslange Folgen.
Aber es ist gar nicht so einfach, etwas gegen Mobbing in der Schule zu unternehmen, zumal, wenn die Lehrkräfte die von den Opfern oder deren Eltern beschriebenen Sachverhalte nicht glauben oder sogar abstreiten.
Wichtig sei es, alle Gespräche mit Lehrern und Schulleitung zu dokumentieren und zu verschriftlichen, um im Zweifelsfall Absprachen beweisen zu können.
Welche Möglichkeiten es gibt und wie man am besten vorgeht, versucht ein Artikel in news.de zu erläutern.
Es sind Einzelfälle, sagen die Schulbehörden. Es kommt regelmäßig vor, sagt Angelika Bachmann. Die Rede ist von Lehrern, die ihre Schüler mobben. Weil Eltern und Kinder gegen sie beinahe machtlos sind, hat die vierfache Mutter den Verein “Lernen ohne Angst” (LOA) gegründet. Sie fordert: Auch über schwarze Schafe unter den Lehrern muss man offen sprechen dürfen.
Zitat aus dem Artikel “Und Lehrer mobben auch” bei eltern.de
Eltern.de lädt betroffene Eltern ein, ihre Geschichte zum Thema Mobbing in der Schule zu erzählen.
Das INFOradio des rbb bietet ein Interview mit Dr. Karl Gebauer zum Thema “Mobbing an Schulen” als Audioversion auf ihrer Homepage an.
Herr Gebauer war selber 25 Jahre Leiter einer Grundschule in Göttingen, hat mehrere Bücher zum Thema Bildung und Erziehung herausgegeben (eines mit dem Titel “Mobbing in der Schule”) und ist seit langer Zeit tätig in der Fortbildung für LehrerInnen und ErzieherInnen.
In dem Interview spricht er darüber, wann Mobbing in der Schule anfängt und wie LehrerInnen und Eltern damit umgehen sollten, um dem betroffenen Kind helfen zu können.
gilt das heute immer noch als Tabuthema, das lieber unter den Teppich gekehrt oder bagatellisiert wird, als den Betroffenen schnellstmöglich zu helfen.
Dabei werden immer wieder neue Fälle von körperlicher Gewalt durch Lehrer gemeldet. Laut des Vereins Kinder in Schulnot sind es im Monat bis zu 15 Fälle, die Dunkelziffer mag noch um einiges höher liegen, da viele SchülerInnen vermutlich aus Angst schweigen.
Aber es sind nicht nur körperliche Angriffe seitens der LehrerInnen, unter denen die Kinder leiden, sondern auch psychische Gewalt, die zum Auslöser für Schulangst und psychosomatische Erkrankungen werden kann.
Daher ist es wichtig, zum Wohl der SchülerInnen, offen mit dem Thema umzugehen, statt es weiterhin zu tabuisieren bzw. nicht Ernst genug zu nehmen.
Quelle und weitere Informationen: jetzt.de – Süddeutsche Zeitung
„40 Jahre Bildungsmisere sind genug. Jetzt handeln die Betroffenen!”, sagten sich Schüler, Eltern und Lehrer im hessischen Landkreis Fulda und gründeten den gemeinnützigen Verein Schulkritik e.V. Ursprünglicher Anlaß war Unzufriedenheit über die Art und Weise, wie in Schule, Schulamt und Kultusministerium mit Beschwerden umgegangen wurde.
Mit dem Ziel „mehr Transparenz im Bildungssystem” wenden sie sich nun auch an die Öffentlichkeit: Im bundesweiten Internetportal www.schulkritik.de werden nicht nur Vorkommnisse an unseren Schulen dokumentiert, sondern vor allem die darauf folgenden Reaktionen und Maßnahmen, also das Konfliktverhalten von Lehrern, Schulleitern und Schulbehörden. Und weil Schüler und Eltern aus Angst vor Vergeltung selbst bei schwerwiegenden Vorfällen fast immer Stillschweigen bewahren, wird in erläuternden Artikeln für mehr Kritikfähigkeit und Zivilcourage geworben.
„Mit Schulinspektionen, Evaluierung oder Schul-TÜV kontrolliert der Staat seine eigenen Bildungseinrichtungen, also sich selbst, und hält die Ergebnisse zurück. Das neue Internet-Portal sorgt für jene Transparenz, die unsere staatliche Bildungspolitik unbedingt vermeiden wollte”, meint Dr. Gerhard Rudi Pelz, der Gründer von Schulkritik. Ziel des neuen Bildungsportals sei der Wettbewerb zwischen jenen Schulen, die künftig größere Selbstständigkeit erlangen. Nicht nur negative, vor allem auch positive Meldungen sind gefragt. Schüler und ihre Eltern bekommen Entscheidungshilfen und können künftig bei der Schulwahl „mit den Füßen abstimmen”. Unfähige Pädagogen werden sich künftig auch vor ihren Kollegen verantworten müssen. Dies führt zur Qualitätsverbesserung und bewirkt ein höheres Ansehen des Lehrerberufs.
„Mit diesem Internetportal erzeugt der Bürger gegen staatliche Bildungseinrichtungen jenen Druck, dem sich auch der Staat mit seinen eigenen Erziehungsmethoden bedient, z. B. im Straßenverkehr oder bei der Fristsetzung zur Steuererklärung. Aufsichtsbehörden wie Schulämter und Kultusministerien stehen künftig unter Aufsicht des Bürgers. Ihre Entscheidungen im abgeschirmten Schulsystem müssen nun öffentlich begründet und von Politikern verantwortet werden” erläutert der Gründer. Eine völlig neue Situation für Volk und Staat, die ohne Internet nicht denkbar wäre.
Nach Lektüre der ersten Beispiele in „schulkritik-hessen.de” dürften alle Zweifel an der Notwendigkeit dieses Schulportals verschwunden sein. Berichtet wird u. a. über einsame Verhöre von Kindern in einer Abstellkammer, ein die Eltern belügender Schulleiter, Vertrauensbruch, Diskriminierung, Arroganz und Anstandslosigkeit seitens der Lehrkräfte, Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen, Ausgrenzung einzelner Schüler durch ein gesamtes Lehrerkollegium und Blanko-Bescheinigungen bei einer Fortbildungsveranstaltung – wobei das meiste von der Schulaufsicht und dem hessischem Kultusministerium als „dienstlich nicht zu beanstanden” akzeptiert wurde.
Das unabhängige und überparteiliche Portal mit rund 30 Internet-Domains distanziert sich von „Bewertungsportals”, die auf subjektiven Einschätzungen oder Umfragen und nicht auf Fakten beruhen. Schulen und Verantwortliche werden namentlich genannt, nicht jedoch die Lehrer, Schüler oder Eltern. Finanziert wird es durch Spenden und Werbeanzeigen, auf die in „schülerkritik.de” aus Gründen von Werteorientierung und Jugendschutz verzichtet wurde. Noch mangelt es an ehrenamtlichen Mitarbeitern, Informanten und Interessenten, was sich jedoch schon sehr bald ändern dürfte.
Quelle: Schulkritik – das Bildungsportal
Aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Resonanz gibt es beim Berliner Landesinstitut für Schulen und Medien (LISUM) jetzt eine Neuauflage
der Berliner Anti-Mobbing-Fibel
einer Broschüre für Schule und Lehrkräfte, die sich mit dem Thema Mobbing in der Schule auseinandersetzen und auf der Suche nach konstruktiven und langfristig wirksamen Lösungsansätzen sind.
Autor des Ratgebers ist Walter Taglieber, Lehrer und seit 2001 Leiter des Projektes “pax an” beim LISUM.
Weitere Informationen zur Neuauflage der Berliner Anti-Mobbing-Fibel finden Sie auch bei bildungsclick.de
Die Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Borken hatte 80 BeratungslehrerInnen des Westmünsterlandes zu einem Vortrag des Mobbing-Experten Wolfgang Kindler in das Kreishaus Borken geladen, um darüber zu informieren, wie man Mobbing in der Schule erkennt und was dagegen unternommen werden kann.
“In vielen Schulen wird Mobbing nicht ernst genommen”
so Wolfgang Kindler.
Dabei sei Mobbing eine geheime Gewalt, die nur deshalb funktioniere, weil sie nicht offen sichtbar sei.
LehrerInnen dürften nicht wegschauen, sondern müssten das Problem erkennen und offen zur Sprache bringen, um den Opfern zu helfen.
Ein Patentrezept zur Bekämfung von Mobbing an Schulen gäbe es nicht, da die Probleme zu vielfältig seien.
Quelle und Hinweise zu weiteren Informationen.
Eine im September 2003 gegründete Initiative gegen Gewalt an Schulen, die mit gezielten Aktionen für ein besseres Miteinander und mehr Zivilcourage und Toleranz von Schülerinnen und Schülern eintritt.
Informationen und Hinweise zu den Aktionen der Fairplayer finden Sie auf der Webseite
fairplayer – gegen Gewalt an Schulen und für soziale Kompetenz
Mobbing ist die häufigste Ursache des Schulschwänzens
Wenn Kinder täglich Angst haben vor Gewalt, Erpressung, Hänseleien und Verbalattacken in der Schule, dann greifen sie irgendwann auch zu Formen von Verweigerung, um sich der für sie unerträglichen Situation entziehen zu können.
Auch ein gestörtes Schüler-Lehrer-Verhätnis kann Schulangst auslösen und zur Schulverweigerung führen.
Da viele Kinder sich nicht trauen, über ihre Ängste zu sprechen, bleiben die Probleme oft unerkannt und das Schwänzen des Schulunterrichtes wird als Interessenlosigkeit oder oppostionelles Verhalten angesehen und nicht selten massiv bestraft.
In den meisten Fällen benötigt das betroffene Kind Hilfe von außen, da es nicht in der Lage ist, sich selbst aus dieser Situation zu befreien.
Schulschwänzen sollte unbedingt immer hinterfragt werden. Kein Kind wird zum Schulschwänzer geboren. Oftmals steckt ein sehr ernstzunehmender Grund dahinter, der geklärt werden muss!
für eine erneute Auszeichung, die ich dieses Mal von dem Weblog No Supermom weitergereicht bekommen habe.
Sehr gefreut habe ich mich auch darüber, dass meine beiden Blogs
“Meine Welt ist anders – Hochbegabung und Autismus” und
“nicht massgefertigt – Förderung hochbegabter Kinder” auch nominiert wurden.
Für die folgenden Punkte werde ich mir etwas Zeit lassen, damit ich auch die Blogs nominieren kann, die mir besonders wichtig sind.
- Nominiere 7 weitere Blogs.
- Der Blogger kann das Logo auf seinen /auf ihrem Blog speichern.
- Verlinke die Person, von der Du den Award bekommen hast.
- Verlinke diese Blogs mit Deinem.
- Hinterlasse eine Nachricht auf den nominierten Blogs.











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